Heute hat endlich mal die "Arbeit" angefangen. War mit John-May beim Supermarkt namens "Pick'n'Pay" und hab das alte Gemuese abgeholt, das sich nicht mehr verkaufen laesst, aber teilweise noch gut ist (das ist das, worueber man in Deutschland sagen wuerde "In Afrika wuerden se sich drueber freuen". Hier kann man das so nicht sagen, hier nehmen wir es mit und geben es denen, die sich drueber freuen).
Dazu noch nen Haufen Brot vom Vortag (schaetzungsweise 70 kg oder so). Haben dann alles nach Kurland (das Township, in dem die Safehouses stehen) gebracht, wo sich die Hausmuetter der SafeHouses genug zum kochen fuer "ihre" Kinder wegnehmen konnten. Den Rest haben wir ins Dorf gebracht, wo sich schon eine Schlange Menschen versammelt hat, in freudiger Erwartung, was kommen wird.
Kennt ihr noch das Phaenomen, wenn ALDI in den 90ern einen neuen PC auf den Markt brachte, dass die Leute schon morgens ganz frueh vorm Markt anstanden und teilweise mit Schlafsaecken ausgeharrt haben? So ungefaehr sah das in Kurland auch aus, nur dass es nicht um PCs ging, sondern um Toastbrot, Kopfsalat und Auberginen. Ziemlich ergreifend, sowas sieht man ja sonst nur im Fernsehen. Aber hey, it's real, good to experience that.
Morgen wird sowas aehnliches passieren und ich werde den ganzen Tag im sogenannten "MercyHouse" verbringen, das Haus wo die Jungs wohnen. Elzane, Jaco, Terry, und die anderen, deren Namen ich vorhin gelernt und nun wieder nicht praesent hab. Hausaufgaben, balgen, scheCHzen, breaken, whatever will come.
Kathy (die Leiterin) meinte vorhin "They need some male input" - na denn, dafuer bin ich gern zu haben :)
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