Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich ab und zu einen Hang zum Außergewöhnlichen hab. So wollte ich anfangs nicht nach Sydney, "weil da alle hinwollen". Etwas, was alle machen, ist ja nichts besonderes mehr. Nachdem aber Sydney von Freunden als "noch schöner als Kapstadt" beschrieben wurde (was ja mal GAR NICHT sein kann :-) ), hab ich mich dann doch für die University of New South Wales (UNSW) in Sydney auf einen Austauschplatz beworben. Gleich beim Abgeben der Bewerbungsunterlagen bekam ich die Nachricht, dass es für diese Uni dieses Jahr keine Plätze gäbe........ Na gut, Perth und Westaustralien ist eh unbekannter und wilder, passt also besser zu mir. Heute jedoch hab ich erfahren, dass kurzfristig noch ein Platz an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney frei geworden ist und ich hab ihn bekommen :-) Wahnsinn! Von der zweitschönsten in die schönste Stadt Australiens - das ist jetzt natürlich obergenial.........
Toll, und grad gestern kam mein Lonely-Planet-Reiseführer "Western Australia" - braucht den nun jemand?
Ach, und da es immer wieder Missverständnisse gibt: Rechts gibt es eine neue Umfrage zur Förderung der Allgemeinbildung. Kleiner Hinweis: In Südafrika wohnte ich in der Hauptstadt und niemand wusste, dass es die Hauptstadt ist.................
latest news
24.02.2011: Zurück in Deutschland.
07.02.: Zurück aus dem Outback. 5000 km in 10 Tagen - was für ein Roadtrip.26.01.: Mit dem Campervan auf der Great Ocean Road unterwegs...
31.12.: Endlich nen eigenes Surfboard. Juhu!
29.12.: Zurueck in Sydney.
19.12.: 12 Stunden Zeitverschiebung. Einfacher zu rechnen :-)
18.12.: Gut in Fiji angekommen. Mit netten Leuten auf ner einsamen Insel. Wie im Film.
12.12.: Aufgrund von Wellenmangel nach Surfers Paradise weitergefahren. Hier auch keine Wellen. Grmbl.
10.12.: In Noosa. Die Sonne ist zurück. All about surfing.
03.12.: Back. Verregnet. Wurde beim Tauchen von einem Hai umkreist. Cool.
29.11.: 3 Tage Segeln um die Whitsunday Islands. Catch ya later!
28.11.: Hab heute vom Reisebus aus Kamele im Sonnenuntergang gesichtet. Afrika?
17.11.: Nun obdachlos und von nun an mit dem unterwegs, was in den Rucksack auf den Ruecken passt.
06.11.: Klausurenphase. Campen in der Bibliothek.
31.10.: Ab jetzt 10 Stunden Zeitverschiebung.
Mittwoch, 22. Juli 2009
Montag, 13. Juli 2009
"Sandro in Australien"?
Der Traum wird wahr! Heute morgen hatte ich nach wochenlangem Bewerbungsstress und tagelangem gespanntem Ausharren eine Zusage vom internationalen Dekanat der Uni Tübingen in meinem Briefkasten, die mir bescheinigt, dass ich ins Austauschprogramm für 2010 aufgenommen bin und einen Platz für ein Semester an der University of Western Australia in Perth in der Tasche hab.
Kurz schreien........ AAAAHHHHHHHHHHH :-)
Okay. Wieder fangen. Das geniale ist: Mir werden die Studiengebühren von ca. 5200 € erlassen. Einfach so. Das ist der absolute Oooooooooberhammer.
Jetzt muss ich mich in den Formalienstress stürzen, Visum beantragen, Versicherungen abschließen, Geld eintreiben (Orangensaft an der Straße verkaufen?) und hoffen, dass UWA keinen Grund findet, mich nicht zu nehmen.
Aus "Sandro in Südafrika" und "Sandro mittendrin" wird also in ein paar Monaten "Sandro in Australien." Bleiben Sie dran, hier sitzen Sie in der ersten Reihe :o)
Kurz schreien........ AAAAHHHHHHHHHHH :-)
Okay. Wieder fangen. Das geniale ist: Mir werden die Studiengebühren von ca. 5200 € erlassen. Einfach so. Das ist der absolute Oooooooooberhammer.
Jetzt muss ich mich in den Formalienstress stürzen, Visum beantragen, Versicherungen abschließen, Geld eintreiben (Orangensaft an der Straße verkaufen?) und hoffen, dass UWA keinen Grund findet, mich nicht zu nehmen.
Aus "Sandro in Südafrika" und "Sandro mittendrin" wird also in ein paar Monaten "Sandro in Australien." Bleiben Sie dran, hier sitzen Sie in der ersten Reihe :o)
Dienstag, 7. Juli 2009
Notizen aus der Schweiz
Zürich is an einem See mit türkisblauem Wasser gebaut (Zürichsee). Ein Traum im Vergleich zum (im Moment) kackbraunen Neckarwasser Tübingens. Wechsel von Spazierengehen und Baden (in der Großstadt!). Schwimmen mit Schwänen. Döner kosten 6 Euro. Eiskugeln minimal weniger. Fähre statt Straßenbahn. Zum Glück ist die Schweiz seit gut 7 Monaten ein Schengen-Staat, hatte nämlich an der Grenze meinen Ausweis nicht dabei. Zürcher ("Züricher"?) Altstadt erinnert an die Tübingens oder Altensteigs. Viele französische Wörter haben Einzug in die Sprache gefunden - siehe Bild unten. Diese klingt, als wenn die Menschen unangenehm festsitzende Krümel im Hals stecken hätten............ kurz gesagt:
Zürich rockt!
Donnerstag, 25. Juni 2009
Das Ende des Regenbogens
Heute hat sich der Mietwert meines ohnehin schon mietwertigen Zimmers um einiges gesteigert. Ein Naturschauspiel allererster Sahne spielte sich über Tübingen ab: Ein vollwertiger Halbkreisregenbogen, auf der einen Seite gedoppelt, der in kräftigen Farben hinter einem Haus auftaucht, sich in voller Länge über den Himmel ergießt und zwei Straßen von mir entfernt wieder in der Erde versinkt! Stunning!! Hab selten so etwas Schönes gesehen.
Die Krönung kam dann noch: Ein roter Rettungshubschrauber flog von rechts nach links genau durch dieses herzzerreißende Panorama. Wie in einem dieser platten christlichen Filme. Ich dachte nur "Junge, halt aus, es gibt Hoffnung" :-D
Zwei Fragen bleiben mir noch: Wie sehen wohl die Leute aus dem Haus am linken Ende den Regenbogen? Von unten?? :-) Und: Wenn ich mich beeilt hätte und zum rechten Ende des Bogens gelaufen wäre, hätte ich einen Topf voll Gold gefunden? Oder die Glücksbärchies?
Die Krönung kam dann noch: Ein roter Rettungshubschrauber flog von rechts nach links genau durch dieses herzzerreißende Panorama. Wie in einem dieser platten christlichen Filme. Ich dachte nur "Junge, halt aus, es gibt Hoffnung" :-D
Zwei Fragen bleiben mir noch: Wie sehen wohl die Leute aus dem Haus am linken Ende den Regenbogen? Von unten?? :-) Und: Wenn ich mich beeilt hätte und zum rechten Ende des Bogens gelaufen wäre, hätte ich einen Topf voll Gold gefunden? Oder die Glücksbärchies?

Montag, 22. Juni 2009
Spontanität ist alles
Freitag Nachmittag um viertel nach fünf: Schlitti ruft an mit der Frage "Bock auf ne spontane Aktion?". Eigentlich plante ich, den Abend bei einer netten Geburtstagsparty zu verbringen, den Samstag über ein bisschen zu chillen und zu nem Breakdance-Battle zu gehen. Aber ich sag natürlich aus Prinzip "Ja" :-) Fünfzehn Minuten später sitze ich im Auto auf der Reise durch die halbe Bundesrepublik nach Melsungen (bei Kassel), um beim Fußballturnier der Deutschen Krankenhausmeisterschaft mit zu kämpfen. Schönes Hotel, Essen en masse und `ne Menge Kampf im Regen und bei Sonnenschein - am Ende wurden wir Dritter in unserer Gruppe und sind somit nicht für die Finalspiele qualifiziert :-) Unser Teamspruch war übrigens "Teamspruch" (man merkt, meine Generation trieft vor Kreativität :-D ). Was soll's - hauptsach `s hat Spasssssssssss gemacht!
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