Samstag, 13. Dezember 2008

"Ich bin gerade in ein Loch gefallen."

Was man hier auch übertragen (aufs LÄIBEN) verstehen könnte, ist doch wörtlich gemeint. Nachdem einem ausgiebigen Mittags- (eher Abend-)schlaf, der mich von den deprimierenden Surfstunden des Tages wegbringen sollte, wachte ich auf und (in Springbokdeutsch¹) "fühlte wie Pasta". Bin also von meinem Backpackers die Straße runter zum Restaurant (sprich: Restorang) gelaufen, nichts böses ahnend. Es war dunkel und ja.... Ich schlenderte da so lang und dachte übers Leben nach, bis mich ein heftiger Ruck aus meinen Gedanken riss. BÄM - ich fand mich ein Stockwerk tiefer in einem Loch wieder, das irgendjemand in die Straße gehauen hat (braucht die Kanalisation frische Luft oder was ist hier los?). Das war ein heftiger Wums, irgendwie hab ich alles mit meinen Armen abgefangen, dafür tut mein Brustkorb jetzt weh (ich spekuliere auf eine Muskelprellung und hoffe nichts von den Rippen zu hören). Außerdem hab ich ne böse Schienbeinverletzung (wow, wusste gar nicht, dass die Haut da unten 2 mm dick ist. Oder die Wunde geht bis auf den Knochen, buaaahh). Optimistisch, wie ich bin, fällt mir nur ein, dass ich objektiv gesehen richtig gut gefallen bin: Hab mir weder die Zunge abgebissen, noch bin ich nur mit einem Bein reingefallen (was richtig wehtut :) ).

Ich kann über das Ding nur den Kopf schütteln und mich kaputtlachen - sowas passiert einem auch nur hier. Unbezeichnete Löcher auf der Straße. Und ich fall rein, wer auch sonst ;-)

Achja die Wunde ist gereinigt und versorgt, keine Sorgen alles in Ordnung :) Und dieses Bein hat sich erstmal ausgesurft:



Jetzt ist es erstmal ausgepastat. Gerade ist meine bestellte Pizza gekommen - entschuldigt mich :-)

¹ Springbokdeutsch: Bezeichnung für Einflüsse des Englischen und Afrikaans auf das Deutsch von in Südafrika lebenden Deutschen. Hier: "I feel like pasta" heißt normalerweise "Ich hab Lust auf Pasta".

1 Kommentar:

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